# Deine Speisekarte aufbauen

> Bereiche, Gerichte, Allergene und Preise — und warum die Speisekarte, die du gerade bearbeitest, nicht die ist, die deine Gäste sehen.

_Canonical: https://seatsat.com/de/help/building-your-menu_

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Deine Speisekarte ist kostenlos, öffentlich und meist das Erste, was ein Lokal bei uns online stellt. Der Editor ist simpel — Bereiche, Gerichte, Preise. Was nicht auf den ersten Blick klar ist: Bearbeiten und Veröffentlichen sind zwei getrennte Schritte — und das mit Absicht.

## Änderungen sind privat, bis du veröffentlichst

Öffne eine veröffentlichte Speisekarte und fang an zu tippen — für deine Gäste ändert sich nichts. Du bearbeitest einen Entwurf neben der aktiven Speisekarte, und ein Hinweis zeigt das an:

> ● Unveröffentlichte Änderungen

Daneben findest du **Änderungen verwerfen** — das löscht den Entwurf und lässt die aktive Speisekarte unberührt — und **Änderungen veröffentlichen**, was alles auf einmal übernimmt.

Das ist besonders freitagabends wichtig. Du kannst eine ganze Speisekarte den Nachmittag über umstrukturieren — halbfertig und voller Tippfehler — und der Gast, der deinen QR-Code scannt, sieht die Speisekarte von letzter Woche, bis du es anders entscheidest.

> **Änderungen veröffentlichen** ist immer verfügbar, auch wenn nichts anders aussieht. Das ist Absicht: Ein Entwurf kann so nie feststecken, egal was der Hinweis anzeigt. Drückst du den Button ohne Änderungen, passiert nichts.

**Depublizieren** ist eine andere Aktion mit einer anderen Bedeutung. Sie verwirft deine Arbeit nicht — sie nimmt die Speisekarte von der öffentlichen Seite und behält sie. Nutze das für die Degustationsmenü, das drei Monate im Jahr läuft.

## Zuerst Bereiche, dann Gerichte

Eine neue Speisekarte beginnt leer, und du fügst Bereiche in der Reihenfolge hinzu, in der Gäste sie lesen sollen. Ein leerer Bereich zeigt das klar an — _„Noch keine Einträge. Füge den ersten unten hinzu.“_ — statt als leere Überschrift still zu verschwinden.

Abschnitte und Gerichte können **ausgeblendet** statt entfernt werden. Ausblenden ist das richtige Werkzeug für das Gericht, das diese Woche nicht verfügbar ist; Entfernen ist für das Gericht, das dauerhaft weg ist. Der Unterschied lohnt sich, denn Entfernen hat seinen Preis:

> „Vitello tonnato“ von der Speisekarte entfernen. — _Die Allergen-Tags verschwinden damit._

Und für einen ganzen Abschnitt:

> „Antipasti“ und alles darin entfernen. — _Jedes Gericht in diesem Abschnitt wird mit seinen Allergen-Tags entfernt._

Die Tags sind das Aufwendigste beim Wiederaufbau. Erst ausblenden, erst entfernen wenn du sicher bist.

## Was ein Gericht mit sich bringt

> **Name**: Tagliatelle al ragù

> **Beschreibung**: Slow-cooked beef and pork, hand-cut egg pasta

Allergene werden per Tag gesetzt, nicht als Freitext — ein Gast, der auf Griechisch liest, sieht dieselben vierzehn Allergene, die deine Küche auf Italienisch getaggt hat:

> **Allergene**
>
> _Allergene werden nur in der primären Sprache verwaltet._

## Eine Speisekarte, viele Sprachen

Wechsle die Sprache über die Auswahl oben im Editor. Deine eigene Sprache ist als **Primärsprache** markiert, jede weitere Sprache zeigt den Übersetzungsfortschritt — _„18 / 24 Gerichte übersetzt“_.

Zwei Felder sind bewusst nicht übersetzbar — der Editor weist darauf hin, anstatt es einfach zuzulassen:

> **Preis (\{\{symbol}})**: 14
>
> _Nur in der Hauptsprache bearbeitbar._

Der Preis ist eine Zahl in einer Währung; einen anderen Preis unter dem französischen Tab einzugeben würde ein Gericht nicht übersetzen, sondern falsch bepreisen. Bei Allergenen gilt dasselbe — noch schärfer: Ein Allergen ist eine Tatsache über das Lebensmittel, keine Beschreibung davon. Es wird einmal erfasst und aus dem Tag in jede Sprache übertragen.

Lass ein Übersetzungsfeld leer – der Gast sieht dann deinen Text in der Hauptsprache. Ein leeres Feld ist ein Fallback, nie eine leere Speisekarte.

> **Name der Speisekarte**: Menu del giorno
>
> _Leer = primärer Name wird verwendet_

## Mehr als eine Speisekarte

Speisekarten haben einen **Typ** — Service, Speziell oder Getränke — und du kannst mehrere führen: eine Mittagskarte, ein À-la-carte-Abendmenü, eine Weinkarte, ein Degustationsmenü.

Zwei Einstellungen bestimmen, welche Speisekarte ein Gast tatsächlich zu sehen bekommt. **Als Standard festlegen** wählt die Speisekarte, die deine öffentliche Menüseite anzeigt. **Gilt für** verknüpft eine Speisekarte mit einem Servicezeitraum – so sehen Mittagsgäste die Mittagskarte, ohne dass du mittags etwas umstellen musst. Ein Tages- oder Saisonoverride kann die Speisekarte für ein einzelnes Datum oder eine ganze Saison wechseln – zum Beispiel die Karnevalswoche, ohne den Standard anzutasten.

## Bevor sie überhaupt sichtbar ist

Vor deinen öffentlichen Seiten stehen zwei Hürden – und keine davon hat mit der Speisekarte zu tun:

> Deine öffentliche Seite ist noch nicht live – sie wird freigeschaltet, sobald dein Lokal genehmigt und dein Abonnement aktiv ist.

Neue Lokale werden von unserem Team geprüft, in der Regel innerhalb eines Werktags. Bau in der Zwischenzeit weiter; alles, was du veröffentlichst, wartet bereits, wenn die Seite freigeschaltet wird.

Das Letzte, was du wissen solltest: Wer das überhaupt darf – **Inhaber und Admins können bearbeiten**. Ein Mitglied sieht die Speisekarte, kann sie aber nicht ändern – was genau richtig ist für eine Karte, die an der Wand hängt.
